Das ehemalige Flüchtlingsschiff „Al-hadj Djumaa“, das im Sommer 2013 mit mehr als 280 Personen an Bord vor Lampedusa von der Küstenwache gefunden und später beschlagnahmt wurde, wird am 12. und 13. September 2017 in Magdeburg am Petriförder Station machen. Der Stop auf der Elbe ist Teil des bundesweiten Projektes „Mit Sicherheit gut ankommen“, das zwei Schiffe im Sommer 2017 auf eine Reise quer durch Deutschland führt, um auf das Thema Flucht und Migration aufmerksam zu machen. 70 Bronzefiguren des dänischen Künstlers Jens Galschiot befinden sich an Bord. Diese Ausstellung, Veranstaltungen und Aktionen bieten Besucher*innen die Gelegenheit, sich mit dem Flüchtlingsthema auf eine andere Weise als gewohnt auseinanderzusetzen.

Verschiedene Organisationen, Hilfsprojekte, Flüchtlingsinitiativen und Einrichtungen der Flüchtlingshilfe haben ein multikulturelles Programm gestaltet und laden neben der Besichtigung des Schiffes zu Gesprächsrunden, Schulprojekten, Musik und szenische Lesungen ein.

Alle Veranstaltungen sind für die Öffentlichkeit zugängig. Ausführliche Informationen und Ansprechpartner*innen sind hier abrufbar. Das detaillierte Programm ist auch auf einem Flyer zu finden, der in Einrichtungen der Stadt ausliegt.

Die Schirmherrschaft für alle Aktionen in Sachsen-Anhalt hat die Staatssekretärin und Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck übernommen.
Koordinierender Partner in Magdeburg ist der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband. Die Freiwilligenagentur unterstützt als Kooperationspartner die Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit.