Engagement braucht gute Rahmenbedingungen.

Viele Menschen engagieren sich gern in Vereinen oder Initiativen und viele Einsatzstellen freuen sich über ehrenamtliche Unterstützung bei der Gestaltung ihrer Angebote. Damit ehrenamtliches Engagement von beiden Seiten als erfolgreich, sinnstiftend und erfüllend erlebt werden kann, ist allerdings Einiges bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen zu beachten.

Zertifizierungsverfahren für Einsatzstellen

Um Einsatzstellen dabei zu unterstützen, ein erfolgreiches Freiwilligenmanagement im Alltag zu etablieren, initiierte die Arbeitsgruppe „Magdeburger Netzwerk Bürgerschaftliches Engagement“ ein Zertifizierungsverfahren, das die wichtigsten Kriterien für eine gute Einsatzstelle berücksichtigt. Die Zertifizierung ist ein Qualifizierungsangebot, das Seminar- und Selbstbewertungselemente enthält.

Die Zertifizierung 2016 beginnt mit dem verbindlichen Auftaktseminar am 23.11.2015. Interessierte Einsatzstellen können sich jederzeit dafür in der Freiwilligenagentur anmelden.

Gütesiegel 
„Freiwillige willkommen !!!“

Dieses Gütesiegel erhalten teilnehmende Organisationen im Rahmen der jährlich im Frühsommer stattfinden Magdeburger Engagementmesse vom Oberbürgermeister der Landeshauptstadt.

Der praxisorientierte Leitfaden für ein gelingendes Freiwilligenmanagement ermöglicht Vereinen, Organisationen und Einrichtungen einen intensiven Blick auf die eigene Praxis. Sie können prüfen, ob die wichtigsten Kriterien für eine gute Einsatzstelle in ihrer Einrichtung erfüllt werden und erhalten gleichzeitig wichtige Hinweise, welche Indikatoren zur Einschätzung der eigenen Arbeit herangezogen werden können. Das Heft ist ein Auszug aus den Zertifizierungsunterlagen und vermittelt einen Eindruck davon, wie die Entwicklung zu einer guten Einsatzstelle mit einem gelingenden Freiwilligenmanagement aussehen kann. Der Leitfaden ist für interessierte Einsatzstellen als Heft kostenfrei in der Freiwilligenagentur erhältlich. Ein Download als PDF ist hier möglich.

Mitglieder der Arbeitsgruppe
„Magdeburger Netzwerk Bürgerschaftliches Engagement“